RASTA Vechta – Ein Kultklub mit fantastischen Fans

RastaLogo_18060 Mal ausverkauft – in Serie. Seit 60 Spielen ist der RASTA Dome, die Heimat der Profi-Basketballer aus Vechta, bis auf den allerletzten Platz belegt. 3.140 Fans verwandeln die Kultstätte des Basketballs seit Beginn der Saison 2013/2014 Woche für Woche in einen Party-Tempel. Und auch in der Preseason 2015 ist die Lust auf Basketball in Vechta ungebrochen: RASTA verkaufte für die Saison 2015/2016 insgesamt 2.300 Dauerkarten an seine Fans und die rund 140 Sponsoren.

Dass die RASTAner, zu Regionalliga-Zeiten von der eigenen Handvoll Fans bei Auswärtsspielen  als „geilster Club der Welt“ besungen und gefeiert, eines Tages Profi-Basketball im Oldenburger Münsterland etablieren würden, hatte keiner der Gründungsväter anno 1979 geplant. In „Arnies Taverne“, ein Keller im Elternhaus eines der Gründungsmitglieder, trafen sich Ende der 1970er Jahre die vom Basketball faszinierten Jugendlichen und schmiedeten den Plan, ihren Sport in einem Klub zu leben. Doch wollte in Vechta keiner der eingetragenen Vereine die damals geradezu als Exoten geltenden Basketballer aufnehmen. Also beschlossen die Freunde, einen eigenen Klub zu gründen. Doch wie sollte dieser bloß heißen? Über diese Frage zerbrach man sich solange den Kopf, bis aus den Boxen Bob Marleys „Rastaman Vibration“ erklang – der Name war gefunden.  Am 26. Juni 1979 wurde RASTA in das Vereinsregister der Stadt Vechta eingetragen. Die sportinteressierte Öffentlichkeit im konservativ geprägten Landkreis war zunächst skeptisch. „RASTA: Eine Sekte?“ fragte die Oldenburgische Volkszeitung damals – heute ist sie Medienpartnerin des Klubs, der im Jahr 2013 nach zwei Aufstiegen in Serie aus der Drittklassigkeit bis in die Beletage des deutschen Basketballs emporgestiegen war.

Die strukturellen Voraussetzungen für eine baldige Rückkehr in die Basketball Bundesliga sind in Vechta durchaus gegeben. Mit der Unterstützung der Stadt konnte der RASTA Dome im Sommer 2013 in Rekordzeit auf ein Fassungsvermögen von 3.140 Zuschauern ausgebaut werden. Zusätzlich entstand neben dem Dome das RASTA Gym, eine Trainingshalle, die höchsten Ansprüchen gerecht wird. Diese Infrastruktur ist im mittlerweile basketballverrückten Vechta auch nötig. Mehr als 20 Teams sind im SC RASTA Vechta e.V., aus dem die RASTA Sport Marketing-GmbH einst ausgegliedert wurde, aktiv. Und mit rund 300 spielenden Mitgliedern ist der „geilste Club der Welt“ unter den 50 größten Basketball-Clubs in Deutschland angekommen. An solche Sphären hatte in „Arnies Taverne“ vor 36 Jahren ganz bestimmt niemand gedacht. Doch: In Vechta ist auch so etwas möglich!

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